21.11.2018 / Allgemein / /

Antwort zu Leserbrief «Interpartei auf Abwegen»

Die SVP Aadorf schreibt in ihrem Leserbrief vom 20. November über die Arbeit der Interpartei Aadorf im Zusammenhang mit den Rücktritten aus der Schulbehörde Aadorf. Soweit so gut. Im zweiten Teil wird aber Stephan Pfefferli unterstellt, er hätte die Medienmitteilung mit den Wahlempfehlungen der Interpartei, insbesondere für Astrid Keller, vor dem Hearing mit Rolf Sennhauser gemacht zu haben. Dies ist aber ein Irrtum, erfolgte doch die Mitteilung an die Presse erst nach diesem Hearing. Eine solch unwahre Unterstellung zeugt nicht gerade von seriöser Parteiarbeit und wird heutzutage als «Fake News» bezeichnet.

Zum anderen möchte ich darauf hinweisen, dass die Empfehlungen der Interpartei durch einzelne Parteivertreter erfolgt sind. Diese wurden auch als solche publiziert und sind nicht zu beanstanden. Eine Wahlempfehlung einer Partei hat aber breiter abgestützt zu erfolgen. Und wenn die Mitglieder es dann leicht anders beschliessen als in der Interpartei abgemacht, so ist dies nur rechtens.

Es freut mich natürlich, dass die SVP zu ihrem Wort steht. Uns aber vorzuwerfen, das Eigeninteresse über das Gemeinwohl zu stellen ist sachte ausgedrückt eine Frechheit. Liebe SVP, nicht alles, was ihr für richtig hält, ist auch richtig.

Gallus Müller, Präsident CVP Aadorf