17.11.2014 / Allgemein / /

CVP Aadorf nominiert Matthias Küng als Gemeindeammannkandidat

Medienmitteilung der CVP Aadorf vom 16. November 2014

CVP Aadorf nominiert Matthias Küng als Gemeindeammannkandidat

Die Mitgliederversammlung der CVP Aadorf hat am Freitagabend folgende Personen einstimmig für die Erneuerungswahlen der Politischen Gemeinde nominiert: Matthias Küng als Gemeinde-ammann sowie Sabina Peter Keller und Andreas Meister als Gemeinderäte.

Die Nomination der Kandidatinnen und Kandidaten für die Erneuerungswahlen der Politischen Gemeinde waren das Haupttraktandum der Mitgliederversammlung der CVP Aadorf vom letzten Freitagabend im Restaurant/Hotel Linde. Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinde-ammann, den Gemeinderat und die Rechnungsprüfungskommission waren zu nominieren.

Die Suche nach einer geeigneten Person in den eigenen Reihenverlief  erfolglos und die Gemeinde-ammann-Kandidatur des SVP Vertreters Roman Engeler zeichnete sich ab. Deshalb beschloss der Vorstand der CVP Aadorf, sich an die anderen Parteien zu wenden, um im Rahmen einer Findungs-kommission zu prüfen, ob es Alternativen gibt. Am 7. November 2014 hat die Findungskommission, in der die Ortsparteien CVP, FDP, SP und EVP vertreten waren, die Nomination von Matthias Küng als Gemeindeammannkandidat empfohlen. Präsident Stephan Pfefferli hat an der Mitgliederver-sammlung erläutert, wie der Prozess bis zur Empfehlung der Findungskommission ablief. Anschliessend stellte sich Matthias Küng vor und erläuterte seine Motivation, als Gemeindeammann bzw. Gemeindepräsident (neue Bezeichnung ab 2015) zu kandidieren. Er beantwortete Fragen zur künftigen Strategie der Gemeinde, zur Bedeutung der Wirtschaft, zu seiner Einbindung in der Gemeinde, zu seinen Kompetenzen und zu seiner Einordnung in der Parteienlandschaft (siehe Kasten). Aufgrund dieser Informationen und einer breit geführten Diskussion hat die Mitglieder-versammlung entschieden, dass genügend Informationen vorliegen, um die Nomination vorzu-nehmen. Sie beschloss ohne Gegenstimme, Matthias Küng als Kandidat für das Gemeindepräsidium zu nominieren. Ausschlaggebend war, neben seinen fachlichen und sozialen Kompetenzen, dass Matthias Küng Werte vertritt, die weitgehend mit denen der CVP übereinstimmen.

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Matthias Küng sieht Aadorf als eine gut funktionierende Gemeinde, die eine starke Wachstumsphase hinter sich hat, die es jetzt zu konsolidieren gilt. Umweltschutz und erneuerbare Energien sind wichtige Themen. Gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft (Industrie, Gewerbe) sind wichtig. Er selber ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb, einem KMU, aufgewachsen. Trotz seinen 35 Jahren hat er bis nächstes Jahr bereits 20 Jahre berufliche Erfahrung in verschiedenen Funktionen einer Gemeindeverwaltung vorzuweisen. In den sechs Jahren als Gemeindeschreiber von Wildberg konnte er sich einen breiten Erfahrungsschatz aneignen, weil er von A wie Asylwesen bis Z für Zivilschutz für die gesamte Gemeindeverwaltung zuständig war. Der Gemeindeschreiber im Kanton Zürich ist auch Leiter der Gemeindeverwaltung, eine Tätigkeit, die im Kanton Thurgau der Gemeindeammann wahrnimmt. Als Gemeindeschreiber konnte er sein Verhandlungsgeschick als Vermittler zwischen Einwohnern und politischen Entscheidungsträgern beweisen. Matthias Küng ist zurzeit parteilos, wird sich aber im Laufe des Wahlkampfs einer Partei anschliessen.

Unterlagen von Matthias Küng

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Für den Gemeinderat stellen sich die beiden bisherigen Vertreter der CVP, Sabina Peter Keller und Andreas Meister, für weitere vier Jahre zur Verfügung. Der Präsident dankte den beiden für ihren grossen Einsatz zugunsten der Gemeinde. Die Mitgliederversammlung nahm die Nomination mit einem grossen Applaus vor. Ebenfalls einstimmig nominierte sie für die Rechnungsprüfungs-kommission Hedwig Schick (bisher). Eine weitere Person wird noch gesucht.

Vor der Mitgliederversammlung fand ein öffentliches Referat mit dem Titel „Unser Thurgauer Wald – eine Standortbestimmung“ statt. Der stellvertretende Kantonsforstingenieur Gerold Schwager aus Aadorf orientierte unter anderem über die Waldfunktionen, die Wirtschaftlichkeit des Forst-betriebes, die standortangepasste optimale Zusammensetzung des Baum-bestandes, die Planungsinstrumente und die Nachhaltigkeit der Waldnutzung. Der Begriff Nachhaltigkeit hat seinen Ursprung in der Forstwirtschaft und ist dort seit rund 300 Jahren bekannt. Die vielen Fragen im Anschluss an das mit Bildern und Grafiken anschaulich illustrierte Referat und die kompetenten Antworten des Referenten vertieften das Thema. So waren das Eschenstreben und die Auswirkungen der Klimaerwärmung ein Thema. Die Esche, welche rund 20% der Waldfläche des Kantons Thurgau beansprucht, wird durch das sogenannte Eschensterben an der Entwicklung und Ausbreitung gehindert. Bisher sind keine wirksamen Bekämpfungsmethoden be-kannt. Es sind nicht alle Eschen gleich betroffen. Damit besteht die Chance, resistente Pflanzen für die Vermehrung zu nutzen. Die Klimaerwärmung bewirkt, dass die Baumgrenze ansteigt. Der Lebensraum der Laubbäume verschiebt sich in grössere Höhen. Dadurch kommen die Nadelbäume in Bedrängnis.

Stephan Pfefferli, Präsident CVP Aadorf